Kód: 01605894
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich VWL - Innovationsökonomik, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre/Makroökonomie), Veranstaltung: Seminar" Makroökonomische Innovationsökonomik", 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Erklärung und Beschreibung langfristiger wirtschaftlicher Entwicklungen ist schonseit dem 18. Jahrhundert Versuch vieler moderner Wirtschaftswissenschaftler gewesen.Ein wesentlicher Aspekt dabei war und ist die Frage nach den Ursachen für dieunterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung von Ländern. Während einigeErklärungsmodelle1 ein Auseinanderdriften der Wohlstandsniveaus vonVolkswirtschaften voraussagen, sind die ärmeren Länder nach Meinung andererAutoren2 dabei zu den reicheren Ländern aufzuschließen. Vergleicht man dielangfristige Entwicklung des realen Pro-Kopf-Bruttoinlandproduktes der Länder dieserWelt, so lassen sich Beweise für beide Meinungen finden. Divergente Entwicklung istbeispielsweise zwischen den USA und den afrikanischen Entwicklungsländern zubeobachten3. Das spektakuläre Wachstum der ostasiatischen Tiger-Staaten Hongkong,Singapur, Südkorea und Taiwan liefert dagegen Beispiele für eine Konvergenz derVolkswirtschaften: Das reale Pro-Kopf-Einkommen wuchs zwischen 1966 und 1990 injedem dieser Länder um mehr als sieben Prozent pro Jahr, während in der führendenNation, der USA, die Wachstumsrate nur Werte von ca. zwei Prozent annahm. Nebenden Diskussionen über Divergenz bzw. Konvergenz der Wachstumsentwicklung vonStaaten, zeigt die Geschichte4 mehrfach Fälle, wo die weltweit führende Industrienationerst von einem anderen Land ein- und anschließend überholt wurde. So löste dieNiederlande im 17. Jahrhundert Italien als europäische Führungsmacht ab, Englandüberholte die Niederlande im Zuge der Industriellen Revolution Mitte des 18.Jahrhunderts, um dann die Weltführung im 20. Jahrhundert an die Vereinigten Staatenabzugeben. Neben politisch und militärisch bedingten Machtwechseln, hat sich gezeigt,dass auch technologische Veränderungen für den Wechsel der Führungsposition einewichtige Rolle gespielt haben. Im Folgenden soll ein Modell vonBrezis/Krugman/Tsiddon (1993) beschrieben werden, das veranschaulicht wietechnologische Durchbrüche zu einem Wechsel in der Führungsposition führenkönnen.
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